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Kurzes (Läuse-)Gastspiel

Früher wurde gegen Kopfläuse gerne die chemische Keule geschwungen. Heute hilft uns die Physik – wirksam und gesundheitsschonend.

Klar ist es schön, wenn Kinder mit Tieren aufwachsen dürfen – aber Läuse sind da wohl die falsche Wahl. Kratzt sich Ihr Kind oft am Kopf und sind kleine Pünktchen in seinen Haaren auszumachen, kann das natürlich an trockener Kopfhaut und Schuppen liegen.

Vielleicht haben sich aber auch Kopfläuse in den Kinderlocken eingenistet. Gewissheit verschaffen wir uns am besten mit einem Läusekamm, vulgo „Lausrechen“.

Planquadrat am Kindskopf

Mit bloßem Auge sind die kleinen Blutsauger in ihrem natürlichen Habitat meist nur schwer aufzuspüren. Also durchkämmen wir Strähne für Strähne und wischen den Kamm dazwischen in einem weißen Papiertuch ab. Hier sind die ein bis drei Millimeter kleinen, bräunlichen Plagegeister leicht zu erkennen. Lupe oder (Kinder-)Mikroskop beseitigen letzte Zweifel.

So unappetitlich ihre Entdeckung ist, so simpel werden wir die Läuse und ihre Gelege, die Nissen, auch wieder los. Die Physik macht’s möglich: Ungiftiges Silikonöl mit besonders langkettigen Molekülen benetzt die Parasiten, verschließt ihre Atemöffnungen und tötet sie damit ab – ohne Nebenwirkungen oder Allergierisiko für uns.

CHECKLISTE FÜR DEN ANTI-KOPFLAUS-KAMPF

  1. Köpfe aller Familienmitglieder mit Läusekamm überprüft?
  2. Befallene Familienmitglieder gegen Kopfläuse und deren Nissen behandelt?
  3. Kindergarten, Schule, Freunde über Kopflausbefall informiert?
  4. Bettwäschen bei 60 °C gewaschen, Kämme und Haarbürsten gereinigt
  5. Wiederholungsbehandlung nach acht bis 10 Tagen durchgeführt?

Unsere Produktempfehlung

Mein Tipp
MMag. pharm. Sandra Pürstinger

Gerüchte rund um die Kopflaus

Hartnäckig hält sich der Irrglaube, dass bei Kopflausbefall wohl auch mangelnde Hygiene im Spiel sein muss. Tatsächlich ist es in diesem Zusammenhang aber nicht von Belang, wie oft die Haare gewaschen werden. Denn Läuse suchen Blut und Wärme – das bekommen sie auf jedem Kopf. Daher gibt es auch keinen Grund, den Kopflausbefall des eigenen Kindes zu verschweigen. Vielmehr lässt sich durch sofortige Information von Schule oder Kindergarten oft eine weitere Ausbreitung und dadurch auch eine Wiederansteckung verhindern. Ebenfalls unrichtig ist die Idee, dass Kopfläuse auch durch Haustiere wie Hunde oder Katzen übertragen werden können.

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