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Stumpfe Verletzungen

1000-mal trainiert – 1000-mal ist nichts passiert ...

 ... doch dann hats Autsch gemacht! Aber wer das Malheur rasch versorgt, ist auch schnell wieder wohlauf.

Verstaucht, geprellt, gezerrt – Bewegung fördert zwar das Wohlbefinden, doch Missgeschicke sind nicht auszuschließen. Der Schmerz kann durchaus stechend sein. Trotzdem werden oberflächlich unblutige Verletzungen als stumpf bezeichnet. Auch sie lassen Blut fließen, nur eben in tieferen Gewebeschichten. Meist wurden feine Gefäße beschädigt und erst langsam zeigt sich ein Bluterguss – der typische „blaue Fleck“. Gleichzeitig sammelt sich Gewebeflüssigkeit und das betroffene Areal schwillt an. Jetzt heißt es schnell handeln, denn kurz nach der Verletzung zählt jede Minute. Nach einer Faustregel gilt in der ersten Viertelstunde bei Verletzungen: Jede Minute, die ohne Versorgung verstreicht, verlängert die Zeit für die vollständige Rehabilitation um einen Tag.

Glück mit PECH


Schnelle Hilfe ist also die wirksamere Hilfe. Deshalb ist es gut, dass es PECH gibt. Denn mit dieser leicht merkbaren Gedächtnisstütze haben wir auch im Notfall parat, wie stumpfe Verletzungen rasch und richtig zu versorgen sind:

P  wie Pause: Um Schlimmeres zu verhindern, heißt es jetzt: Training beenden, den verletzten Körperteil schonen und Ruhe bewahren.

E  wie Eis: Rasche Kühlung verengt die Blutgefäße und kann dadurch die Schwellung im Zaum halten. Außerdem hemmt Kälte die Entzündungsreaktion.

C  wie Compression: Druck von außen, etwa mittels Schlauchverband oder Bandage, kann Blutergüsse bremsen und damit Schwellungen und Schmerzen lindern.

H wie Hochlagern: Verletzte Arme oder Beine sollten über Herzhöhe gelagert werden. So kann ausgetretene Flüssigkeit über die Lymphbahnen entsorgt werden.

Bald wieder in Bewegung


Das Schlimmste ist überstanden – und so werden wir schnell wieder fit:

  • Auch nach der Erstversorgung sollte ein verletztes Bein hochgelagert werden, wann immer möglich.
  • Stützen und entlasten Sie verletzte Gelenke durch einen Kompressionsstrumpf.

Nach der akuten Phase die betroffenen Körperteile vorsichtig und ohne Belastung zu bewegen fördert die Heilung.

Heilende Pflanzen


Arnika ist die erste Wahl im Kampf gegen Schwellungen. Geben Sie einen Esslöffel Arnikatinktur in einen Viertelliter kaltes Wasser und machen Sie damit kalte Wickel.

Auch Einreibungen mit Beinwell (Symphytum officinale) unterstützen die Heilung.

Kombiniert wirken Pflanzenextrakte gleich mehrfach: Wintergrünöl und Mädesüß lindern Schmerz und Entzündung.

Kampfer fördert die Durchblutung.