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APOPEDIA

Lexikon der sanften Medizin

Mit diesem Basiswissen können Sie in Sachen Homöopathie mitreden.

Ähnlichkeitsprinzip

„Similia similibus curentur“ – „Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“. In der Homöopathie wird eine Krankheit mit einem Arzneistoff behandelt, der am gesunden Menschen ähnliche Symptome hervorruft (= SIMILE-Regel).

Arzneimittelbild (AMB)

Gibt das Wirkungs- und Symptombild des homöopathischen Arzneimittels am gesunden Menschen (= Prüfer/Proband) an. Siehe auch „Arzneimittelprüfung“.

Arzneimittellehre

Durch den Vergleich der Arzneimittelbilder mit den Symptomen der natürlichen Krankheiten ergeben sich Ähnlichkeiten, die die Grundlage der homöopathischen Therapie bilden. Sie sind Gegenstand der homöopathischen Arzneimittellehre.

Arzneimittelprüfung (AMP)

Verabreichung eines homöopathischen Arzneimittels an gesunden Menschen (= Prüfer/Proband) über einen bestimmten Zeitraum und anschließende Beobachtung der auftretenden Symptome. Alle zeitlich damit verknüpften Symptome und Zeichen werden notiert (=Prüfungssymptome). Die Symptome und Zeichen ergeben das Arzneimittelbild (s. o.).

Dilutionen

Flüssige Zubereitung (entstanden durch Verdünnen und Potenzieren der Urtinktur).

Dr. Samuel Hahnemann

Begründer der Homöopathie (1755–1843).

Einzelmittel

Mittel, die aus einem einzigen Arzneigrundstoff bestehen wie z. B. Arnica montana oder Gelsemium sempervirens.

Globuli

Globuli sind eine typische Arzneiform der Homöopathie. Es handelt sich hierbei um Zucker- oder Saccharosekügelchen, die mit jener Arznei benetzt werden, die für die Therapie gewählt wurde (z. B. mit Arnica montana D 4 Dilution).

Grundstoffe der Homöopathie

Pflanzen, Minerale/Metalle, Tiere und körpereigene Absonderungen bzw. Bakterien (zur Herstellung von Nosoden).

HAB

Homöopathisches Arzneibuch – nach dessen Richtlinien ein homöopathisches Arzneimittel hergestellt werden muss.

Hochpotenz

Hohe Verdünnungen, meist so definiert ab D30 bzw. C30.

Komplexmittel

Kombination von mindestens 2 Einzelmitteln – wird auch als Kombinationspräparat bezeichnet.

Urtinkturen/-verreibungen

Werden zumeist als Ausgangsstoffe für homöopathische Arzneimittel verwendet – sie sind daher noch nicht potenziert.

Verschüttelung/Verreibung

Bei jedem Verdünnungsschritt (z. B. von D1 zu D2, …) erfolgt eine Verschüttelung (bei flüssigen Arzneistoffen) oder Verreibung (bei festen Arzneistoffen). Diese beiden Vorgänge sind Grundlage für die Potenzierung (Dynamisierung).

Tabletten (Tabl.)

werden aus Verreibungen gepresst.

Triturationen (Trit.)

Zubereitungen, die durch Verreiben eines festen Arzneigrundstoffes mit Lactose (Milchzucker) hergestellt werden. Triturationen werden deswegen auch als Verreibungen bezeichnet.

Potenzierung (= Dynamisierung)

Herstellungsverfahren für homöopathische Arzneimittel. Ausgangsstoffe werden dabei stufenweise verdünnt und dabei jeweils kräftig geschüttelt oder verrieben. Die Potenzierung ist ein zweistufiger Vorgang. Verdünnen allein ist noch keine Potenzierung.