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Personenschutz immer an Bord

Unbemerkt und oft unbedankt hält das Immunsystem 24/7 seine schützende Hand über uns.

Die Sonne lacht, wir fühlen uns pudelwohl – der Tag scheint nur auf uns zu warten. Doch die Umwelt hält wenig von Willkommenskultur. Stattdessen lauern Krankheitserreger, Schadstoffe und krankmachende Zellveränderungen. Uns kümmert das wenig. Der Applaus dafür gebührt dem Immunsystem, das meist ohne viel Trara über uns wacht.

Von Natur aus immun

Für den Basisschutz sorgt die „unspezifische“ Abwehr. Sie kümmert sich von Geburt an um alltägliche Krankmacher, die sich über die Haut oder das Verdauungssystem Zutritt verschaffen. Wichtigstes Werkzeug: Immunzellen, zu denen auch sogenannte Fresszellen gehören.

Gelernt ist gelernt

Die „spezifische“ Abwehr erwerben wir erst im Laufe des Lebens. Sie schickt jeweils maßgeschneiderte Antikörper gegen neue Krankheitserreger ins Feld. Vorteil: Diese erlernte Immunität reagiert extrem flexibel – auch auf neue Varianten bekannter Bakterien und Viren.

Immunsünden

 Es ist natürlich keine Absicht, trotzdem schwächen wir oft selbst unsere Abwehrkräfte:

  • Schlafmangel

Wenig Schlaf – weniger Antikörper. Wer sich nicht einmal sechs Stunden Nachtruhe gönnt, holt sich – statistisch gesehen – schneller Erkältungen als jene, die gute acht Stunden schlafen.

  •  Bewegungsmangel

Mit körperlichen Aktivitäten lassen sich so manche Immunzellen auf Trab bringen. Aber nicht übertreiben. Wer an seine Grenzen geht, belastet auch die Abwehrkräfte.

  • Zeitmangel

Multitasking bringt’s? Ja, kurzzeitig, wenn es sein muss. Doch der Turbo geht immer auch auf Kosten von Immunfunktionen. Zusammen mit Stresshormonen ist das wenig zuträglich.

  • Nährstoffmangel

Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe – der ideale Treibstoffmix fürs Immunsystem. Daher: mehr selbst zubereitetes Obst und Gemüse, weniger Fast Food.

Um die Immunabwehr ranken sich eine Menge Mythen. Zumindest drei davon seien hier entkräftet:

1. Händewaschen tötet Viren ab

Die Seifenmoleküle bewirken, dass Mikroben sich nicht festhalten können. Sie lassen sich dadurch wegspülen, zerstört werden die Keime jedoch nicht.

2. Allergien sind ein Zeichen für ein schwaches Immunsystem

Ganz im Gegenteil: Zu Heuschnupfen & Co. kommt es, weil die Abwehr komplett überreagiert. Sie verwechselt schlicht Pollen oder Staub mit schädlichen Mikroorganismen.

3. Krankheiten machen immun

Das gilt durchaus für so manche Kinderkrankheit. Grippale Infekte, Influenza oder Covid-19 können wir uns aber immer wieder einfangen, da deren Erreger sich laufend verändern.


Gut zu wissen

Lachen stärkt die Abwehrkräfte, sagt die Wissenschaft. Es hilft, Stresshormone abzubauen und aktiviert Fresszellen sowie Antikörper.

 

 

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1Vitamin A, B6, B12, C, D und Folsäure sowie die Spurenelemente Zink und Selen tragen zur normalen Funktion des Immunsystems bei.

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*Alle Preise sind unverb. empf. Verkaufspreise in Euro inkl. USt/Stand April 2025. Preisaktion ist vom jeweiligen Pharmaunternehmen finanziert.

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