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Kleines Körperlexikon

Was geht ab unter der Haut?

Egal, ob wir gerade im Alltag herumwuseln oder auf der faulen Haut liegen: In
unserem Inneren herrscht rund um die Uhr Hochbetrieb. Dort wird unermüdlich
gefiltert, gewacht, bekämpft, produziert und wieder abgebaut.

Köperteil
Position
Darstellung
Benennung

Kopf

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Der Kopf – alles klar auf der Kommandobrücke

Was schmerzt bei Kopfweh wirklich?

Auch wenn es sich so anfühlt: Es ist nicht das Gehirn – denn dieses besitzt keine Rezeptoren, um Schmerzen wahrzunehmen. Die äußere Hirnhaut hat davon allerdings jede Menge – und diese melden sich kräftig, wenn sich die Blutgefäße entzünden. Über das Gehirn kommen diese Reize dann als ganz unterschiedliche Schmerzen in unser Bewusstsein (siehe Problemfälle).

Der Mensch – das verkopfte Wesen

Kein Kopf gleicht exakt einem anderen und doch erfüllt jeder die gleichen Aufgaben. Er umschließt das Gehirn und schützt so jenes Organ, das den Körper steuert und kontrolliert. Nicht ganz zufällig haben in der Nachbarschaft unserer Kommandozentrale auch Gehör-, Geruchs-, Geschmacks-, Gleichgewichts- und Sehsinn ihren Sitz. Die kurzen Nervenbahnen zum Gehirn garantieren die Highspeed-Übertragung der Sinnesreize.
Außerdem ist unser Kopf auch noch Startpunkt der Atem- und Verdauungswege.

Eine wahre Haupt-Aufgabe ist die zwischenmenschliche Kommunikation – zum einen die mündlich-verbale, zum anderen die nonverbale mittels Augen und Mimik.

Puzzle an der Spitze

Stabilität bekommt unser oberes Ende durch den Schädel, für den sich 22 Knochen ziemlich unbeweglich ineinander fügen. Nur Unterkiefer und Zungenbein führen ein beschränktes Eigenleben. Auf die Welt gekommen sind wir noch mit weichen Verbindungen zwischen den knöchernen „Puzzleteilen“, die dadurch verschiebbar waren. Zum Glück, denn sonst würden wir großkopferten Wesen erst gar nicht durch den Geburtskanal passen. So groß und schwer ist unser Köpfchen schon bei der Geburt, dass es Monate dauert, bis wir es selbstständig heben und auf der Wirbelsäule balancieren können.

Ausdrucksstarker Muskelprotz

Vor allem über den vorderen Schädel verteilt besitzen wir 24 bis 34 Gesichtsmuskeln – je nach Zählweise. Im Gegensatz zum übrigen Körper setzen die Muckis hier aber nicht an den Knochen an, sondern an der Haut und den Weichteilen des Gesichts. Dabei erfüllen sie zwei Aufgaben:

  1. Die mimische Muskulatur macht alle Gesichtsbewegungen möglich, wie Augen schließen, Stirn runzeln oder Lippen spitzen, aber auch unser Lachen oder eine zornige Grimasse.

  2. Die Kaumuskulatur sorgt für dreidimensionale Bewegungen des Unterkiefers gegen den Oberkiefer, wie beim Öffnen und Schließen des Mundes oder beim Kauen.

Problemfälle:

1. Primäre Kopfschmerzen

220 Arten von Kopfschmerzen unterscheidet die International Headache Society nach ihren Symptomen. Zu 90 Prozent entpuppt sich ein Pochen hinter der Stirn als primärer Kopfschmerz. Das bedeutet, es sind keine organischen Ursachen zu finden – das Kopfweh selbst ist die „Krankheit“. Die klassischen Varianten im Einzelnen:

Spannungskopfschmerz

  • Wird oft als beidseitiger, dumpf drückender, beengender Schmerz beschrieben.

  • Auslöser sind meist Verspannungen der Hals-, Schulter- oder Nackenmuskulatur, etwa durch psychischen Stress, Überlastung oder Fehlhaltungen.

  • Kann ein paar Minuten bis zu mehrere Tage andauern.

  • Neben Schmerzmitteln können auch Entspannungstechniken, Akupunktur, Verhaltenstherapien oder Biofeedback helfen.

Migräne

  • Zeigt sich meist einseitig als pochender, hämmernder oder pulsierender Schmerz.

  • Migräne ist eine neurobiologische Funktionsstörung, bei der erbliche Faktoren eine Rolle spielen. Auslöser können unter anderem Hormonschwankungen, Stress, starke Emotionen, Lärm oder das Wetter sein.

  • Die Attacken dauern meist zwischen vier und 72 Stunden und werden oft von Sehstörungen, Übelkeit, Bewegungs-, Licht- und Lärmempfindlichkeit begleitet.

  • Linderung verschafft nur der Aufenthalt in einem ruhigen, abgedunkelten Raum.

Cluster-Kopfschmerz (Bing-Horton-Syndrom)

  • Extrem starke, bohrende oder stechende, einseitige Schmerzen – besonders hinter einem Auge. Auf Dauer können Cluster-Kopfschmerzen sogar Depressionen auslösen.

  • Typischerweise beginnen sie immer zur gleichen Tageszeit, besonders häufig ein bis zwei Stunden nach dem Einschlafen oder früh am Morgen.

  • Die Attacken dauern zwischen 15 und 180 Minuten und kommen in sehr unterschiedlichen Abständen. Begleiterscheinungen: extreme Unruhe, tränendes, gerötetes Auge, Lidschwellung, laufende Nase, schwitzendes Gesicht, Horner-Syndrom (verengte Pupille, herabhängendes Oberlid, eingesunkener Augapfel)

  • Intensität und Häufigkeit lassen sich mit speziellen Medikamenten verringern. Akupunktur, Entspannungsübungen und Biofeedback bewirken oft nur wenig.

2. Sekundäre Kopfschmerzen
Sie plagen uns aus ganz bestimmten Gründen – und diese wollen medizinisch abgeklärt werden. In Frage kommen etwa Blutdruckschwankungen, eine Hirnhautentzündung, ein Tumor, ein Infarkt oder – als besonders häufige Ursache – Medikamentenmissbrauch.

zehn Zahlen

Ein durchschnittlicher Kopf wiegt ca. 6 Kilogramm.
Der Schädel besteht aus 15 Gesichtsknochen und den 7 Knochen des Hirnschädels.
Mit dem Zungenbein verfügen wir über 1 Knochen, der mit keinem anderen Knochen unseres Skeletts verbunden ist.
Für ein Küsschen bemühen wir bis zu 34 Muskeln der Gesichts- und Halsregion.
Ein Lächeln gelingt schon mit rund 17 Muskeln.
Der Druck, mit dem viele Menschen ihr Essen kauen, liegt bei rund 40 bis 50 Kilogramm.
Wir können aber auch anders: Beim nächtlichen Zähneknirschen bringen wir es im Extremfall auf mehrere 100 Kilogramm.
Erst mit rund 6 Monaten sind Babys stark genug, ihren Kopf eigenständig zu halten.
Die International Headache Society kennt 220 Arten von Kopfschmerzen.

kurz und knapp Der Kopf sammelt ...
... die Eindrücke unserer Sinnesorgane und verarbeitet diese auch gleich im Gehirn.

Der Kopf basiert ...
... auf einem Grundgerüst von 22 Gesichts- und Schädelknochen.

Der Kopf verfügt ...
... über eine vielfältige Gesichtsmuskulatur, mit der wir unsere Emotionen zeigen sowie den Mund zum Essen und Sprechen bewegen können.

Der Kopf kann ...
... aus den unterschiedlichsten Gründen weh tun. In 90 Prozent aller Fälle leiden wir jedoch unter Spannungskopfschmerzen, Migräne oder Cluster-Kopfschmerzen.